Björn Höcke und die „Skandalrede“

Das Abendland geht mal wieder unter. Was ist passiert? Björn Höcke von der AfD hielt eine Rede bei einer Veranstaltung der „Sezession“ Macher. Wer will, kann und sollte sich den Vortrag direkt ansehen und nicht den Einschätzungen von „Rechtsextremismus-Experten“ und der Qualitätspresse vertrauen. Den „Skandal“ aufgedeckt hat wieder mal das Sturmgeschütz für Propaganda: Panorama mit der Linkspopulistin Anja Reschke an der Spitze.

Die beanstandeten Worte in der Rede drehten sich um das Reproduktionsverhalten von Afrikanern. Hier gleich der erste Witz an der Sache. Die Begriffe r-Strategie und K-Strategie sind Begriffe aus ökologischen Forschungsgebieten. Aus der Wikipedia.

fortpflanzungsstrategien

Nein! Doch! Oh!

Sind am Ende die Grünen an Höcke Schuld?

Aber Scherz beiseite. Ich denke er hat hier nicht sauber gelesen, denn Menschen werden allgemein als K-Strategen bezeichnet. Er hätte vielleicht genauer sagen müssen: An r-Strategie oder an K-Strategie angelehnt, in Ermangelung eines Besseren Vergleichs.

Die Empörungswelle drehte dann auch gleich richtig auf. Ziemlich unglaublich etwa der Focus.

„Die dann folgenden Ausführungen erinnern an die Rassentheorie der Nationalsozialisten.“

Und

Der Rassismus-Forscher Robert Lüdecke von der Amadeus-Antonio-Stiftung sagte zu Höckes Aussagen der „Tagesschau“, es handle sich um „Rassismus auf einer Linie mit der Rassentheorie des Nationalsozialismus“. Der Berliner Extremismusforscher Hajo Funke nannte Höcke einen „Rassist der ersten Sorte“.

Die Süddeutsche Zeitung bläst ins gleiche Horn. Muss man alles nicht unbedingt lesen. Es sind immer die gleichen Lügen. Ich würde Herrn Höcke bei der Schärfe der Vorwürfe raten, über eine Anzeige nach §241a, „Politische Verdächtigung“ nachzudenken.

Ich denke ja, Leute wie Lüdecke oder Funke kennen gar keine Afrikaner. Ich nun zufällig schon, zumindest einen, weil ich lange mit ihm zusammengearbeitet habe. Was er mir über die Jahre so alles über die Heimat und speziell über Eigenschaften der Afrikaner erzählte, könnte Seiten füllen. Deswegen nur kurz:

Etwa zu Reproduktionsverhalten: Das ist natürlich je nach Land in Afrika anders, weil die Bevölkerungsstrukturen nicht überall gleich sind. Im speziellen Fall (ich sag mal grob Westafrika) gibt es dort einen heftigen Frauenüberschuss. Was dazu führt, dass Männer mehrere Frauen haben. Übrigens ganz egal ob muslimisch oder nicht. Und daraus entstehen dann entsprechend viele Kinder. Wenn ein Mann stirbt, „erbt“ ein verwandter Mann die Frauen dieses Mannes. Ein Onkel meines Kollegen kam auf 75 Kinder. Auch diverse andere Verhaltensweise sind dort normal, hier aber weniger. Etwa, wenn eine Frau einem Mann gefällt, dann wird die auch mal ohne Einverständnis derselben mit nach Hause genommen. Nur die Eltern der Frau werden nach einigen Tagen informiert, wo die ist. Die sind dann bizarrerweise froh, dass die Tochter unter der Haube ist. Meistens jedenfalls.

Diese Lebenswirklichkeit nehmen Afrikaner dann auch mit nach Europa. Eine hier lebende Frau mit einem afrikanischen Partner muss davon ausgehen, dass sie nicht die einzige im Leben des Afrikaners ist. Natürlich gibt es hier auch Ausnahmen, etwa sehr streng christlich orientierte Afrikaner.

Auch sonst gibt es natürlich Unterschiede zwischen Afrikanern und Europäern. Das zeigt sich im Sport oder auch in der medizinischen Versorgung. Es ist völlig normal, das Medikamente für Schwarze anders dosiert werden, oder Operationsmethoden angepasst werden. Alles andere wäre unverantwortlich.

Deswegen frage ich mich ob so Leute wie Lüdecke und Funke nicht die wahren Rassisten sind. Keine Ahnung, aber blöd daherquatschen.

Zur weiteren Erheiterung noch ein Vortrag der AfD Kiel – der Migrationsexperte erklärt die Lage. Draußen kreischt die Antifa, drinnen erzählt Achille Demagbo aus Afrika, wie sich die Lage darstellt.