Flüchtlingswelle – Putin ist Schuld sagt die SPD

Letztes Jahr im August empörte sich die SPD Rottenburg, weil beim Kopp Verlag ein Text des Journalisten Gerhard Wisnewski erschienen war, der sich mit der These der US Professorin Kelly Greenhill auseinandersetzte. «Massenmigration als Waffe», inzwischen auch als deutsche Übersetzung erschienen, eben bei jenem Kopp Verlag.

Das ist eigentlich schon die erste Unglaublichkeit: Der so verschriene Verlag bringt ein Buch heraus, der kein anderer angeblich seriöser Verlag in Deutschland veröffentlichen wollte oder konnte? Auch hat Kopp inzwischen das vergriffene Buch von Zbigniew Brzezinski «Die einzige Weltmacht» herausgebracht. Kopp ist ein Verlag, der nicht diskriminiert und der seinen Lesern die Wahl gibt. Was immer der Verleger als interessant und verkaufenswert erachtet, bringt er heraus. Genau so sollte der Buchmarkt eigentlich funktionieren.

Doch zurück zur SPD Rottenburg. Man hatte sich also über den Text von Wisnewski empört. Die Wörter, die man dabei verwendet sind «krude Theorien», ein Kriegszustand wird verneint. «Reißerisch» und «Stimmungsmache». Ein erbärmlicher, gefühlsduseliger Brief der zeigt das die Unterzeichner, Hermann Josef Steur und Magarete Nohr einfach keine Ahnung haben. Kriegszustand zu verneinen während in Syrien Krieg herrscht, ist schon eine besondere Form der Mentalakrobatik. Auch haben die Briefeschreiber wohl keine Ahnung von Kriegsführung zu der eben auch die Migrationswaffe gehört. Wir bewegen uns jetzt im Übrigen rasch von 3. Generation Kriegsführung, zu der auch die Invasion durch Immigration gehört, (siehe etwa die arabischen Großbanden in Berlin und Bremen) in die 4. Generation. Wenn der Staat versagt und ursächliche Aufgaben wie Grenzsicherung nicht mehr wahrgenommen werden, was für ein Signal sendet das an die, die staatliche Ordnung nicht anerkennen wollen?

Nun ist aber etwas passiert. Russland hat sich entschieden in Syrien einzugreifen und tut dies sehr präzise. Das Ziel der Russen ist die Vernichtung des islamischen Staats. So erfolgreich ist die Kampagne, dass sogar die NATO den russischen Einsatz lobt.

Und jetzt kommt es zur bizarren Wendung: Was vorher noch überall abgestritten wurde, der «Flüchtling als Waffe», dürfen jetzt Pseudokonservative wie Jan Fleischhauer bei Spiegel Online verkünden. Denn auf einmal ist es wahr, und Putin ist Schuld. Sogar die Alpen Prawda, die Süddeutsche Zeitung verwendet auf einmal den Begriff Migration als Waffe.

Unglaublich ist, das hier ohne Scham gelogen wird das sich die Balken biegen. Und hier ist Beweis. Am 2. März 2007 besuchte der ehemalige US General Wesley Clark «Democracy Now». Clark ist nicht irgend ein General. Seine Biografie ist mehr als beeindruckend. Klassenbester an der Militärakademie West Point, Rhodes Stipendium in Oxford. Er war Supreme Allied Commander der NATO, er erhielt die «Presidential Medal of Freedom», den höchsten Orden, den ein Zivilist in den USA erhalten kann. Er kandidierte für die Präsidentschaft im Jahr 2003 und 2004, schied dann jedoch aus, um John Kerry zu unterstützen. Ein Mann des Establishment, durch und durch. Und genau dieser Mann setzte sich in die Sendung Democracy Now und erzählte, was ihm zehn Tage nach dem 11.9.2001 im Pentagon passiert war.

GEN. WESLEY CLARK: Well, in a way. But, you know, history doesn’t repeat itself exactly twice. What I did warn about when I testified in front of Congress in 2002, I said if you want to worry about a state, it shouldn’t be Iraq, it should be Iran. But this government, our administration, wanted to worry about Iraq, not Iran.
I knew why, because I had been through the Pentagon right after 9/11. About 10 days after 9/11, I went through the Pentagon, and I saw Secretary Rumsfeld and Deputy Secretary Wolfowitz. I went downstairs just to say hello to some of the people on the Joint Staff who used to work for me, and one of the generals called me in. He said, «Sir, you’ve got to come in and talk to me a second.» I said, «Well, you’re too busy.» He said, «No, no.» He says, «We’ve made the decision we’re going to war with Iraq.» This was on or about the 20th of September. I said, «We’re going to war with Iraq? Why?» He said, «I don’t know.» He said, «I guess they don’t know what else to do.» So I said, «Well, did they find some information connecting Saddam to al-Qaeda?» He said, «No, no.» He says, «There’s nothing new that way. They just made the decision to go to war with Iraq.» He said, «I guess it’s like we don’t know what to do about terrorists, but we’ve got a good military, and we can take down governments.» And he said, «I guess if the only tool you have is a hammer, every problem has to look like a nail.»
So I came back to see him a few weeks later, and by that time we were bombing in Afghanistan. I said, «Are we still going to war with Iraq?» And he said, «Oh, it’s worse than that.» He reached over on his desk. He picked up a piece of paper. And he said, «I just got this down from upstairs» — meaning the secretary of defense’s office — «today.» And he said, «This is a memo that describes how we’re going to take out seven countries in five years, starting with Iraq, and then Syria, Lebanon, Libya, Somalia, Sudan and, finishing off, Iran.» I said, «Is it classified?» He said, «Yes, sir.» I said, «Well, don’t show it to me.» And I saw him a year or so ago, and I said, «You remember that?» He said, «Sir, I didn’t show you that memo! I didn’t show it to you!»

Ich schiebe es einmal kurz durch den Google Übersetzer:

GEN. WESLEY CLARK: Nun, in gewisser Weise. Aber, wissen Sie, nicht wiederholt sich die Geschichte nicht genau zweimal. Was ich über nicht gewarnt, als ich im Jahr 2002 vor Kongress ausgesagt, sagte ich, wenn Sie einen Zustand zu befürchten will, sollte es nicht sein, Irak, sollte es Iran sein. Aber diese Regierung, unsere Verwaltung, wollte über den Irak zu sorgen, nicht Iran. Ich wusste, warum, weil ich durch das Pentagon direkt nach 9/11 gewesen war. Etwa 10 Tage nach 9/11, ging ich durch das Pentagon, und ich sah, Rumsfeld und stellvertretender Sekretär Wolfowitz. Ich ging die Treppe hinunter, nur um Hallo zu sagen einige der Leute am Joint Staff, die für mich gearbeitet hat, und einer der Generäle rief mich. Er sagte: «Sir, Sie haben zu kommen und mit mir reden ein zweite.» Ich sagte: «Nun, Sie zu beschäftigt sind.» Er sagte: «Nein, nein.» Er sagt: «Wir haben die Entscheidung getroffen haben wir in den Krieg mit dem Irak fahren.» Das war am oder um den 20. September. Ich sagte: «Wir werden in den Krieg mit dem Irak? Warum?» Er sagte: «Ich weiß es nicht.» Er sagte: «Ich denke, sie wissen nicht, was anderes zu tun.» Also sagte ich: «Nun, haben sie einige Informationen verbindet Saddam al-Qaida finden?» Er sagte: «Nein, nein.» Er sagt: «Es gibt nichts Neues, dass Art. Sie nur die Entscheidung, in den Krieg gegen den Irak zu gehen gemacht.» Er sagte: «Ich denke, es ist, wie wir wissen nicht, was über Terroristen zu tun, aber wir haben eine gute militärische bekommen, und wir können die Regierungen abnehmen.» Und er sagte: «Ich denke, wenn das einzige Werkzeug, das Sie haben ein Hammer ist, jedes Problem wie ein Nagel zu suchen hat.» So kam ich zurück, um ihn ein paar Wochen später, um zu sehen, und von dieser Zeit, die wir in Afghanistan bombardierten. Ich sagte: «Sind wir noch mit dem Irak in den Krieg?» Und er sagte: «Oh, es ist schlimmer als das.» Er griff auf seinem Schreibtisch. Er nahm ein Stück Papier. Und er sagte: «Ich habe gerade diese von oben nach unten» – was bedeutet, den Verteidigungsminister Büro – «. Heute» Und er sagte: «Dies ist ein Memo, das beschreibt, wie wir gehen, nehmen sieben Ländern in fünf Jahren, beginnend mit dem Irak, und dann Syrien, Libanon, Libyen, Somalia, Sudan und Garaus, Iran.» Ich sagte: «Ist es Sachen?» Er sagte: «Ja, Sir.» Ich sagte: «Nun, es sich nicht anmerken zu mir.» Und ich sah ihn ein Jahr oder so vor, und ich sagte: «Sie daran erinnern?» Er sagte: «Herr, ich habe Sie nicht, dass Memo zeigen! Ich es dir nicht zeigen haben!»

Der Plan ist also seit langem bekannt, die Folgen dürften genau so klar sein. Doch schlafwandlerisch ist unsere Regierung genau in die Falle getappt – oder ist sie Teil des Plans?