Report München – die dreisten Fälscher

Da lief also ein Video über pöse Rechte die die offizielle Geschichte zum Thema NSU anzweifeln.

Interviewed hat man unter anderem das “Mitglied” (das ist ja keine Organisation, also gibts da auch keine Mitgliedschaft) vom Arbeitskreis NSU.

Einen Dr. Mayr.

Da wurde ein Satz aus seinem Interview genommen und daraus gebastelt das er doch ein Verschwörungst…. ach lassen wir diese CIA Worterfindung zum diskreditieren von kritischen Menschen außen vor.

Warum weis ich das? Dr. Mayr hat ein Blog. Und da berichtet er, süffisant wie nur ein Österreicher das kann, von diesem Interview.

Das einführende Hintergrundgespräch war durchsetzt von hinterhältigen Fragen nach Christian Reißer und meinem Verhältnis zu ihm. Ich gab an, dass mich Stilfragen und persönliche Aspekte von ihm trennen, ich aber, ausgenommen einzelne allzu freihändige Verdachtstheorien, nach wie vor hinter seinen Analysen und den Ergebnissen des Arbeitskreis NSU stünde und diese unterschreiben könne.

Und weiter.

Selbstverständlich wartete man darauf, einen unbedachten, „verschwörungstheoretischen“ Satz von mir abfilmen zu können. Den wollte man offenkundig unter Einsatz von „Experten“ dazu benutzen, um die ganze Aufklärer-Szene zu diskreditieren. Leider ließ ich mich nicht auf den Blödsinn ein. Bewaffnet mit dem Ermittlungsbericht über die Heldentaten des Mario Huber vom Bayerischen LKA wies ich immer wieder auf die Routine der Aktenfälschung in den deutschen Sicherheitsbehörden und die Notwendigkeit ernsthafter Ermittlungen hin.

Ganz großes Kino. Und dann hatten diese Schergen auch noch den Nerv das Transkript zu fälschen.