Abgrenzung, Kontrollverlust & selbst geschaffene Probleme

Heute haben wir drei Geschichten, die ganz klar zeigen, in welche Richtung sich die Gesellschaft hin entwickeln wird.

Aus den Husumer Nachrichten.

Hilferuf eines Sozialarbeiters: „Überhang an jungen Männern hat das Jugendzentrum verändert“

Nur das Jugendzentrum? Nein, ganz Deutschland hat sich verändert und wird sich weiter verändern. Aber nicht zum Positiven.

Am Anfang war es eine Handvoll, heute sind es mittlerweile 60 Teenager, von ihnen sind 95 Prozent Jungen. Vorher haben wir ungefähr 30 tägliche Besucher betreut, davon fünf Kinder mit Migrationshintergrund. Dieser Überhang an jungen Männern hat das Jugendzentrum verändert. Das hat aus meiner Sicht auch negative Konsequenzen: Früher kamen auch zehnjährige Mädchen zu uns – heute kommen sie nicht mehr. Die Eltern wollen ihre kleinen Töchter nicht mehr in den offenen Bereich, in diese Männergesellschaft schicken.

Das wird noch interessant! Mädchen kommen also nicht mehr allein in eine Männergesellschaft. Wo haben wir das noch? Aus den Gesellschaften, aus denen diese jungen Männer kommen.

Zum einen können viele der Jungs schlecht Deutsch. Und sie sind anders sozialisiert. Es ist beispielsweise ein unglaublicher Kampf, sie dazu zu bringen, gegenüber unseren Erzieherinnen Respekt zu zeigen.

Echt? Ich glaube, das wird auch so bleiben. Zeigt die Erfahrung aus diversen Städten. Und wie wollen die das Problem beheben?

Wir brauchen zumindest eine halbe sozialpädagogische Assistentenstelle mehr.

Klar, mehr Steuergelder verbraten. So bläht sich der Staat immer weiter auf.

Weiter in der FAZ.

Jeden Tag ist die Bundespolizei in der B-Ebene des Frankfurter Hauptbahnhofs auf Streife. Wie schnell die Dealer nach einer Kontrolle zurück im Geschäft sind, macht die Beamten fassungslos.

Das motiviert bestimmt! Morgens den Dealer geschnappt, am Nachmittag ist er wieder da. Frage: Wird die Polizei in Zukunft mehr oder weniger Dealer aufgreifen? Aufgreifen heißt Papierkram. Der keinen Sinn macht, weil in wenigen Stunden ist der wieder auf der Straße. Schnappt man den nicht, hat man keinen Papierkram. Außerdem ist die Statistik sauber. Kein Drogendealer, kein Verbrechen. Gut, später steigt halt die Zahl der Drogentoten, dann wird eine Runde betroffen in die Kamera geglotzt und weiter geht es. In Grün/roten Städten stellt man ein paar zusätzliche „Streetworker“ ein.

In einem Abgang sitzen zwei Frauen. Sie haben sich vor kurzem einen Schuss gesetzt.

Nur falls jemand denkt, da wird nur Haschisch oder so etwas verkauft.

Sie hätten die Verdächtigen zur Wache geführt, hätten sie angezeigt, dann wären die Beschuldigten belehrt worden, mit einem vorgedruckten Text auf Arabisch, ein Dolmetscher wäre zu viel Aufwand. Formal gälten sie dann als vorläufig festgenommen. Passiert wäre danach aber vermutlich nichts. Rößler kennt das schon. Sie sagt, sie habe unzählige Male erlebt, dass ein Drogendealer oder andere Straftäter festgenommen worden seien, zum zwanzigsten, dreißigsten Mal. „Und dann trifft man sie plötzlich wieder und denkt, das kann doch gar nicht sein.“ Kreß sagt, er hätte sich nicht vorgestellt, „dass das in der Praxis so läuft“.

Ich sags ja. Motivation pur für jeden Polizisten. Man stelle sich mal vor es kommt eine Partei, die ein ganz anderes Vorgehen empfiehlt. Die das Problem löst.

Außerdem steigt jetzt im Jahr 2016 ganz plötzlich noch eine bestimmte Zahl an Straftaten, man kann es kaum glauben.

Zahl der homophoben Straftaten steigt 2016 deutlich

Die Zahl der Straftaten gegen Schwule und Lesben steigt in den ersten neun Monaten des Jahres 2016 um 15 Prozent.
Auch die Zahl der Täter hat zugenommen. Allerdings dürfte die Dunkelziffer deutlich höher liegen.
Grünen-Politiker Volker Beck will die Bereitschaft der Opfer stärken, Anzeige zu erstatten.

Ich frage mich, wie kann das denn sein? Sind die Deutschen auf einmal extrem homophob geworden? Im Text steht nichts zur Herkunft. Aber was begann im Jahr 2015? Die Flüchtlingskrise. Könnte das damit zusammenhängen? Dann ist es ja ein besonderer Hohn das Beck, ein Agitator für offene Grenzen und unbegrenzte Einwanderung jetzt herumjammert.