Die Zeit: Null-Toleranz und Multikulti – geht das?

Der Zeit Reporter glaubt, ein Rezept gefunden zu haben wie Multikulti doch noch funktionieren kann. Ein Beispiel aus Belgien.

Aus der Gegend kommen jede Menge Jihadisten, die für den IS kämpften.

Wie verhindert der Bürgermeister also, dass seine Stadt nicht untergeht? Mit Verstärker Überwachung und wachsender Autokratie.

Bart Somers setzt auf eine Mischung aus Law-and-Order und Multikulturalismus. „Meine Politik ruht auf zwei Beinen“, erläutert er, „auf Sicherheit und auf Integration.“ Das rechte Bein hat ihm den Spitznamen „Mr. Zero Tolerance“ eingebracht. Als Bürgermeister ist er strikt gegen Dealer, Hehler und Kleinkriminelle vorgegangen und hat die Videoüberwachung in der Stadt massiv ausgeweitet. „Wir haben mehr in die Polizei investiert und haben mehr Kameras im öffentlichen Raum als jede andere Stadt in Belgien“

Das scheint mir das Konzept „Syrien“ zu sein. Man verständigte sich auf einen autokratischen Herrscher aus der Gruppe der Aleviten. Das ging viele Jahre gut. Trotzdem hat das nichts mit einer freien Gesellschaft zu tun. Was tut er noch? Er erzwingt die Integration.

Um dieses Inselleben aufzubrechen, hat er in Mechelen eine Initiative gestartet, in der er Eltern der Mittelschicht davon zu überzeugen versucht, ihre Kinder in die Schule um die Ecke zu schicken. Auch wenn dort der Migrantenanteil sehr hoch ist.

Wird das bestand haben? Am Anfang des Artikels heißt es:

Das linke Standbein von Bart Somers ist ein engagierter Wille, die 128 Nationalitäten der Stadt und die 20 Prozent Muslime Mechelens mit einer flämischen Bevölkerungsmehrheit zu verschmelzen, die bei den Kommunalwahlen 2006 die rechtsextreme Vlaams Belang schon einmal auf 27 Prozent brachte.

Da es immer In-Gruppen Präferenzen gibt, gehe ich davon aus das mehr und mehr Nicht-Flämen in Ämter gewählt werden. Irgendwann wird auch dort ein muslimischer Bürgermeister sitzen. Siehe London. Das ist kein Konzept, das ist Deckel auf einen Topf, der bereits am Überkochen ist.