Identitätspolitik als Marketing Gag

In Washington DC fallen anscheinend Horden von weißen „Millenials“ in ein traditionelles von Schwarzen bewohntes Viertel ein. Sie sehen Autoraub, Schießereien und das Schnappen von Geldbeuteln im Vorbeigehen als aufregende Erfahrung. Als lustige Begebenheiten die man sich auf Parties erzählt.

Versteckt im Artikel steht dann auch das Weiße und Afroamerikaner kaum miteinander interagieren und sich eher reiben. Die jungen und Wohlhabenden Neubewohner übernehmen politische und soziale Einrichtungen und fördern ihre eigenen Interessen.

Die Demografie dreht sich dort auch, von 70% Schwarz im Jahr 1970 auf 30% im Jahr 2010. Was sich auch ganz klar ist: Die Gruppen bleiben unter sich. Man segregiert freiwillig.