De Maizière – Ausbildungsstandards senken dann wird alles besser

Der Innenminister hat anscheinend völlig den Faden zur Realität verloren, oder denkt „für meine Pension reichts noch.“

 

Bundesinnenminister Thomas de Maizière sieht angesichts der weiter steigenden Zahl an Flüchtlingen und Asylbewerbern die Notwendigkeit für mehr Improvisation. Deutschland könne etwa an Schulen oder bei der beruflichen Ausbildung derzeit kaum an seinen Standards festhalten. Das bedeute nicht eine „dauerhafte Absenkung von Standards“, sondern sei ein „improvisierter, mit gesundem Menschenverstand“ gewählter Zugang zu Lösungen.

 

Wenn ich einmal den Standard absenke, wird die Abwärtsspirale uneinholbar eingeleitet. Wollen Sie sich von einem Arzt behandeln lassen, der die Ausbildung nur geschafft hat, weil man einfach Ausbildungsinhalte weglässt? Wir sehen den Effekt ja bereits im Handwerk, in all jenen Berufen wo der Meisterzwang abgeschafft wurde. Katastrophale Folgen, Bauschäden, verlust von Wissen und Erfahrung.

 

Und ja, auch an den Unis soll der Standard abgesenkt werden.

 

An deutschen Unis bricht fast die Hälfte der Studenten mit Migrationshintergrund ihr Studium ab. Integrationsexperte Caner Aver kennt den Grund.

 

Ach? Kamen da nicht lauter halbe Raketenwissenschaftler? Aber lass mal hören Caner.

 

Jugendliche aus Einwandererfamilien sind häufig doppelt benachteiligt. Manche haben durch ihren Migrationshintergrund Sprachschwierigkeiten, häufig kommen sie auch noch aus bildungsfernen und prekären Verhältnissen. Nur 30 Prozent der türkischstämmigen Abiturienten haben Eltern mit einem hohen Bildungsniveau. Ihnen fehlen die Vorbilder. Manche schaffen mit Mühe und Not das Abitur, das Studium überfordert sie.

 

Wie üblich Gejammer. Der durchschnittliche IQ in der Türkei beträgt 90 und liegt damit fast eine Standard Abweichung unter dem Deutschen. Das ist bei einer genügend großen Menge an Menschen ein großes Problem. Der zitierte Caner Aver, der dann gefragt wurde, wie er es denn an eine Uni geschafft hat, arbeitet als Integrationsexperte am Essener Zentrum für Türkeistudien. Dieses Zentrum ist eine Stiftung des Landes NRW, kostet also nur Steuergeld. Auch Skandale gab es da schon einmal, wegen eines Geschäftsführers, der unerlaubt einen Dr. Titel führte. Im gleichen Artikel wird auch noch erwähnt, dass dieses Zentrum ein Fass ohne Boden ist. Oben fließt Steuergeld rein, erwirtschaftet wird nichts. Hauptsache Caner Aver hat seinen Uni-Abschluss.

 

Eine handfeste Rüge handelten sich die Essener auch vom Landesrechnungshof in Düsseldorf ein. Denn offenbar wurde an der Altendorfer Straße Geld aus dem NRW-Haushalt in ein Fass ohne Boden geschüttet. Der Stiftung sei es seit Jahren nicht gelungen, die Gehälter ihrer – zu vielen – Mitarbeiter vollständig zu erwirtschaften, tadelte die Präsidentin des Landesrechnungshofes Brigitte Mandt am Donnerstag. Sie fordert die Stiftung auf, ein Entschuldungs-, Kapitalerhaltungs- und Personalkonzept vorzulegen. Einmalige Schuldendiensthilfen des Landes reichten nicht aus, um den Erhalt der Stiftung dauerhaft sicherzustellen. Beim Personal müsse dringend gespart werden.