Die niemand mehr losbekommt

Eine Geschichte aus Berlin. Eine Serbin (Roma) ist eigentlich schon seit 2016 abgeschoben. Nur wird man sie einfach nicht los.

 

Verica J. stammt nach eigenen Angaben aus Serbien. Derzeit lebt sie in einem Flüchtlingsheim in Steglitz-Zehlendorf. Sechs Kinder (3, 4, 6, 9, 11 und 14) hat die alleinerziehende Frau, mit dem siebten ist sie schwanger. Doch die Serbin dürfte gar nicht mehr in Berlin sein! Denn am 16. September 2016 wurden sie und ihre Familie bereits abgeschoben.

 

Seit rund drei Jahren leben sie hier inzwischen auf Kosten des Staates! Im September 2014 taucht Verica J. in den Behördenakten das erste Mal auf, wird mit ihren Kindern als Asylbewerberin im Waldschluchtpfad in Spandau untergebracht. Das Verfahren zieht sich zwei Jahre lang hin!

 

In dieser Zeit wechselt sie halbjährlich die Unterkunft. Das Land zahlt – außer fürs Wohnen und die Verpflegung – jedem Kind rund 80 Euro Taschengeld, der Mutter rund 130 Euro im Monat. Als ihr Asylantrag im September 2016 abgelehnt wird, weil Serbien als sicherer Drittstaat gilt, hat das Land Berlin die Familie bereits mit mehr als 14.000 Euro unterstützt – ohne die Kosten fürs Heim und das Essen.

 

Natürlich gibt es Möglichkeiten das zu unterbinden. Indem man sämtliche Hilfeleistungen einstellt. Jeder der illegal im Land ist, kann auf keinen Fall irgend welche Leistungen beantragen. Aber dieser Versagerstaat bekommt nicht einmal die einfachsten Dinge hin. Dies ist auch nur ein Fall! Wer weis wie viel Steuergeld bereits den Bach runtergeht, Woche für Woche, Monat für Monat, Jahr für Jahr. Warum sollte sich noch jemand für diesen Staat interessieren? Der interessiert sich nur für die Steuern, die man ihm geben kann. Für sonst nichts.