Miese Medienspiele und künstliche Empörung

Erinnern Sie sich noch an die tagelange Empörung, als Björn Höcke von der AfD die afrikanischen Reproduktionsraten kritisierte und die r/k Theorie in einem Vortrag erwähnte?

 

Nun hat der neue Goldjunge der Medien, der neue französische Präsident Macron noch viel drastischer darauf hingewiesen, was in Afrika ein Problem ist.

 

Auf die Frage eines Journalisten von der Elfenbeinküste, warum es für Afrika keinen Marshallplan (Wirtschaftswiederaufbauprogramm der USA, das nach dem Zweiten Weltkrieg Westeuropa zugute kam, Anm. d. Redaktion) gibt, beschrieb Macron die Probleme Afrikas als „zivilisatorisch“. Er legte in seinen Ausführungen auch nahe, dass die hohe Geburtenrate den Fortschritt in den Ländern des Kontinents behindern würde. „Afrikas Herausforderung ist komplett anders, sie ist viel tiefgehender“, sagte Macron und fügte hinzu, dass man sich in Ländern „in denen immer noch sieben bis acht Kinder auf eine Frau kommen“ zwar für finanzielle Hilfe in Milliardenhöhe entscheiden könne, damit „aber nichts stabilisieren“ werde.

 

Mon Dieu!

Lässt der einfach solche Hassfakten in aller Weltöffentlichkeit verlauten.

 

Fall 2

 

Als Beatrix von Storch provokativ auf Facebook veröffentlichte, gab es ebenfalls medial einen Sturm der Entrüstung.

 

„Wer das HALT an unserer Grenze nicht akzeptiert, der ist ein Angreifer. Und gegen Angriffe müssen wir uns verteidigen“

 

Nun sagt ganz offen der CSU Politiker Weber im Spiegel in Bezug auf Schlepper:

 

Nach Vorstellungen des Fraktionschefs der Europäischen Volkspartei im Europaparlament Manfred Weber (CSU) sollen EU-Soldaten Schleuser und Schlepper künftig auch an der libyschen Küste bekämpfen. „Es muss Schluss damit sein, dass ein paar tausend Schlepper und Schleuser die ganze EU in Geiselhaft nehmen. Wir brauchen ein Uno-Mandat, um die Schleuser auch an der Küste und in den Küstengewässern zu bekämpfen“, sagte Weber dem SPIEGEL. „Da müssen die Europäer notfalls auch die Waffe in die Hand nehmen.“

 

Keine Aufregung, keine tagelangen aufgeregten Berichte. Das ist anscheinend akzeptabel. Das ist ok.