Stern Journalist bringt alle Journalisten in die Bredouille?

Gerade kam es zu einem juristischen Schlagabtausch zwischen einen Blogger und einen Journalisten vom Stern. Es geht um das angebliche kleine Mädchen Bana aus Syrien. Das Konto wurde dann auch noch von Twitter verifiziert. Beim Stern war man sich nicht zu schade diesen Propaganda Account ernst zu nehmen. Den Sachverhalt gibt es hier. Ein Blogger hat das ganze Thema dann auch auseinandergenommen.

 

Nun hat sich tatsächlich ein Gericht gefunden das sich auf die Seite des Stern geschlagen hat. Und seine Interpretation der Sache sieht nun so aus, das sich der Journalist von einem deutschen Gericht bestätigen hat lassen das er … ach lassen wir den Rechtsanwalt zur Sprache kommen.

 

Professionelle Journalisten dürfen unkritisch den größten Blödsinn und die infamste Kriegspropaganda verbreiten, denn eine Wahrheitspflicht ist dem deutschen Journalismus fremd. (Kommen Sie mir bitte nicht den Regeln des Presserats …)

 

Der Blogger hingegen ist wegen dem allgemeinen Persönlichkeitsrecht von Sternenkrieger Marc Drewello und dem Unternehmenspersönlichkeitsrecht von stern.de verpflichtet, für seine Meinung (subjektive Einschätzung von Tatsachen) Beweis zu erbringen. Vorliegend also müsste der Blogger beweisen, dass stern.de und deren Sternenkrieger Marc Drewello vorsätzlich lügen, es könnte ja auch schlichte Dummheit gewesen.

 

Dabei interessiert es auch niemanden, dass stern.de die Propaganda nach wie vor unkommentiert fröhlich weiter verbreitet. Dummheit kann nämlich auch ein anhaltender Zustand sein.

 

Es wurde also festgestellt, dass deutschen Presseerzeugnissen grundsätzlich nicht zu trauen ist? Verstehe ich das richtig? Das man ihnen nicht vorwürfen darf, dass sie Fakenews produzieren, weil das Vorsatz voraussetzt? Aber wie ist das bei einfachst zu überprüfbaren Fakten? Die können einfach das Gegenteil schreiben und es interessiert niemand?

Ich kann nicht mehr.