Unterschiedliche Eindrücke der Sicherheitslage

Ein Funktionär des ungarischen Fecht-Nationalteams berichtete in der Heimat von seinen Erfahrungen in Leipzig, im besonderen der Gegend um den Hauptbahnhof.

 

Ex-Degenfechter Boczkó hatte gegenüber der staatlichen Nachrichtenagentur MTI erklärt, dass es vor dem Seaside Park Hotel, wo das Team nach LVZ-Informationen untergebracht war, ständig „Ruhestörungen und Krawalle“ gegeben habe. Der 40-Jährige sagte, er wisse nicht genau, woher diese Leute stammen, aber man könne sie „wahrscheinlich als Migranten bezeichnen“. Die Mannschaft habe einen Mann mit einer Machete oder Heckenschere „herumfuchteln“ sehen. Zudem wollte ein „farbiger Mann“ angeblich einen Säugling von einer „hellhäutigen Frau“ entführen. Boczkó äußerte seine Kritik auch im staatlichen Fernsehsender M1 live am Telefon und sprach dabei von „unsäglichen“ Zuständen.

 

Natürlich ist die Stadt und die Polizei empört – EMPÖRT – sage ich Ihnen, das so etwas in Leipzig natürlich nicht vorkommt. Leipzig ist sicher und das sind Fakenews. Wie so oft sind die Kommentare das beste an solchen Berichten und deswegen besonders wertvoll. Ein Beispiel, kopiert wie gefunden:

 

Ich wohne in der Querstrasse etwa 5Minuten zu Fuß vom besagten Hotel entfernt. Wer es nicht glaubt, kann ja gern mal mit mir in der Gegend eine Runde drehen. Letztens habe ich nach dem Einkaufen eine Abkürzung am Schwandenteich entlang genommen. Es war hell und ich bin recht Stabil gebaut. Aus dem nichts standen 4 Leute um mich herum; „Heh Brudah kommst du? Warum reagirst du nicht, wir sind doch nett … bla bla“ Ich bin einfach weiter gelaufen richtung Ring. Die Typen haben ihre Kumpels auf der anderen Starßenseite mit dem Handy angerufen und die haben sich schon positioniert. Und empfingen mich mit ihrem penetranten vollgelaber. Ich habe diese Herrschaften so gut es geht ignoriert und damit gedroht die Polizei zu rufen. Da waren sie wie weggebeamt. Letzten endes gab es keine Handgreiflichkeiten aber zum Kotzen ist das schon.

 

Kann es nicht einfach so sein: In Ungarn ist die Gesellschaft sehr homogen. Es gibt keine islamische Bereicherung. Die Belästigungsquote ist dort einfach niedrig. Der Sportler ist eine ruhige und homegene Gesellschaft gewohnt. In Leipzig akzeptiert man ascheinend von Seiten der Stadt eine wachsende Kriminalität. Das „Rauschen“ ist stärker geworden und fällt einfach nicht mehr auf.