War wohl nix mit dem Jobwunder

Wie wurden wir bombardiert mit Meldungen, endlich, neue Rentenzahler im Land! Deutschlands Sozialkassen sind gerettet. Nun die Realität.

 

Rudolf Waxenberger, Bauunternehmer aus Erding und Kreishandwerksmeister, hat die Nase voll. Seit bald zwei Jahren treten immer wieder Bildungseinrichtungen und Flüchtlingshelfer an ihn heran, ob er nicht einen Asylbewerber nehmen könne – erst einmal nur probeweise als Praktikant.

 

Gut, nun könnte man sagen, ist halt schon mies die armen Leute einfach so als Praktikant zu nehmen. Auf der anderen Seite, die haben ja oft kein Papiere. Wie soll man da als Arbeitgeber wissen was der kann. Blind einstellen kann da schnell zu Problemen führen. Dann schaut man sich so einen als Praktikant eben eine Weile an. Wie lange? Anscheinend nicht lange.

 

„Kaum einer hält lange durch. Meist ist nach dem zweiten Tag Schluss. Entweder kommen sie danach gar nicht mehr. Oder sie haben irgendwelche Ausreden.“

 

Ach so. Das Durchhaltevermögen reicht nicht. Zwei Tage, dann wars das mit der Motivation? Aber sind doch bestimmt nur Einzelfälle?

 

„90 Prozent der Flüchtlinge brechen ihre Ausbildung im ersten Halbjahr ab. Davon wiederum 90 Prozent sind schon im ersten Monat wieder weg“, zitiert Waxenberger.

 

Vielleicht sind die neuen Rentenzahler einfach überqualifiziert, schließlich wurden Ingenieure und sonstige Akademiker angekündigt?

 

„Das Hauptproblem sind die mangelnden Sprachkenntnisse. Es ist nun einmal Tatsache, dass viele Zuwanderer Analphabeten sind. Sie können weder lesen noch schreiben und sollen eine fremde Sprache lernen. Wie soll das funktionieren?“

 

Oh je. Sieht so aus, als ob der deutsche Steuerzahler halt noch ein paar Leute mehr durchfüttern muss. Wir haben es ja!