Der Prozess gegen den Messermann von Grafing hat begonnen

Sie erinnern sich? Das war der Mann, der am 10.05.2016 vier Menschen am Bahnhof Grafing mit einem Messer angegriffen hat. Ein Mann starb, drei anderen Menschen wurden schwer verletzt. Die Emotionen flogen hoch an diesem Tag. Die Linken im Internet mit ihren üblichen Floskeln und Beschimpfungen. Die Islamkritischen merkten an, das Zeugen aussagten, der Mann hätte „Allahu akbar“ gerufen. Vor Gericht nun eine völlig irre Verteidigungslinie.

 

Weil der Bahnhof um 1.39 Uhr menschenleer war, habe H. den Gedanken entwickelt, dass Grafing „von Muslimen ausgerottet“ worden sei. Daraufhin habe er beschlossen, sich „zum Selbstschutz“ dem Islam anzuschließen und so viele „Ungläubige“ wie möglich zu töten, Allah habe ihn dafür beauftragt. „Auf dem Bahnsteig kamen Menschen auf mich zu, ich dachte, sie wären von Allah gebracht worden, dass ich sie umbringe“, sagt H. Er wisse, dass dies Wahnsinn sei, „in dem Moment hat alles Sinn ergeben“. Als er sein Survival-Messer aus seinem mitgebrachten Camping-Rucksack herauszog, will er sich in seiner eigenen Welt befunden haben. Er habe noch „Allahu akbar“ gerufen, sagt er. Dann nahm er sich das Messer und griff vier Menschen an.

 

Wir werden sehen ob ihm der Richter das glaubt, oder es als eine Geschichte aus 1001er Nacht abtut.