Kein Wohnraum für Dich

Der BR bringt eine Schlagzeile: 8000 Münchner ohne Wohnung. Das trifft aber vermehrt keine „Faulen“ sondern ganz normale Menschen, die mal als Mittelschicht galten.

 

„Da gibt es nichts, was es nicht gibt an Lebensschicksalen. Das sind mittlerweile ganz normale Menschen mit mittleren Einkommen, die bedroht sind. Wohnen ist richtig teuer und auch für die, die sich das leisten können, wird es zunehmend zu einem Problem.“
Rudolf Stummvoll, Leiter des Amts für Wohnen und Migration

 

Natürlich hat das alles seine Ursachen und Don Alphonso, FAZ Haus- und Hofblogger, finanziell gut gestellt, erklärt die Lage.

 

Wir haben also einen Mietwohnungsbau und ein Hochpreissegment, das vor allem jene Gutverdienenden im Auge hat, die sich hohe Mieten leisten können. Wir haben eine kaufende, besitzende oder erbende Oberschicht, die jeden Quadratmeter für sich selbst in Anspruch nimmt – das ist übrigens die Hälfte der Bevölkerung. Diese beiden Gruppen belegen zusammen deutlich mehr als die Hälfte der Wohnflächen, und zwar nicht nur kurzfristig, sondern auf viele Jahre und Jahrzehnte. Um den Rest des Marktes, auf dem sich private und öffentliche Vermieter tummeln und den Politiker gern als “bezahlbaren Wohnraum” bezeichnen, streiten sich also deutsche Nichteigentümer, EU-Einwanderer und, wegen der Grenzöffnung, Migranten.

 

Ich bitte darum, seinen gesamten Text zu lesen. Alles will ich hier nicht zitieren. Nur so viel: Er kennt das Problem, er beschreibt das Problem und er profitiert vom Problem. Gibt er sogar noch selbst zu. Die linken Ideologen werden nun nach Möglichkeiten suchen jemand wie Alphonso zu bestrafen. Anstatt das Problem zu lösen.